Allianz gegen Seeufer-Verhinderung
2. September 2025 – Ein breites Komitee aus Parteien, Gewerbe, Tourismus und Bevölkerung stellt sich gegen die Pluralinitiative «Seeufer». Die Initiative gefährdet die Umsetzung des von der Stimmbevölkerung mehrfach bestätigten Projekts. Brunnen. — Die zweite Etappe der Seeufergestaltung in Brunnen ist geplant, bewilligt und von den Stimmberechtigten bereits mehrfach gutgeheissen. Über 60 Prozent sagten Ja zu Planungskrediten und zum Verpflichtungskredit. Trotzdem steht das Vorhaben seit Jahren still: Eine Einzelperson bekämpft das Projekt mit Einsprachen und hat es bis vor Bundesgericht gezogen. Nun soll mit der Pluralinitiative «Aufwertung des Seeufers zu einem funktionalen Dorfhafen» ein alternatives Projekt erzwungen werden – ein Vorgehen, das von vielen als Missachtung klarer Volksentscheide empfunden wird und die Umsetzung um weitere Jahre verzögert. «Wir haben genug!» Weil es jetzt ein klares Signal braucht, haben sich die Ortsparteien von Die Mitte, Grünliberalen, Grünen, FDP und SP zusammengeschlossen. Sie bilden zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gewerbe, Tourismus und Bevölkerung ein überparteiliches Komitee gegen die Pluralinitiative. Für die Allianz ist klar: Das Seeufer darf nicht länger blockiert werden. Die Pluralinitiative bedeutet Rückschritt statt Aufwertung, verursacht Mehrkosten, zusätzliche Planung und hält die Gemeinde in einer jahrelangen Hängepartie. «Wir haben genug von dieser Blockadepolitik», erklärt Matthias Kessler aus dem Komitee. «Das bestehende Projekt ist sorgfältig ausgearbeitet, erfüllt alle Vorgaben von Natur-, Heimatschutz und Ortsbildpflege und bringt endlich grosszügigen Zugang zum See für alle – Familien, Kinder, Jugendliche und Seniorinnen gleichermassen.» Gemäss Komitee wolle die rückschrittliche Pluralinitiative Bootsanlegeplätze für wenige und den Erhalt einer sanierungsbedürftigen Uferböschung, die dringend erneuert werden müsste. Ein klares Nein am 28. September Die Allianz ruft die Bevölkerung auf, am 28. September an die Urne zu gehen und die Pluralinitiative deutlich abzulehnen. Nur so kann das von der Mehrheit gewollte Projekt endlich realisiert, das Seeufer nachhaltig aufgewertet und ein attraktiver Erholungsraum für die gesamte Bevölkerung geschaffen werden.
